Sexualpädagogik geschieht nicht zufällig, sondern ist ein gezieltes Angebot, das fortlaufend im Alltag und in Workshopsituationen eingesetzt werden kann.

Die Angebote von gefühls*echt werden unter modernsten sexualpädagogischen Grundsätzen abgehalten. Der Fokus liegt auf der Vermittlung eines unaufgeregten, positiven und selbstbestimmten Umgangs mit dem eigenen Körper und der eigenen Sexualität.

gefühls*echt besteht aus einem Team an ausgebildeten und erfahrenen Sexualpädagog*innen unter der Leitung der Sozialarbeiterin und Sexualpädagogin Cornelia Lindner.

Ziele der Sexualpädagogik
  • Förderung und Unterstützung bei der Entwicklung und Erweiterung sexueller Basiskompetenzen und Handlungsmöglichkeiten als wesentlichen Beitrag zu sexueller Gesundheit und Präventionsarbeit gegen (sexuelle) Gewalt.
  • Unterstützung bei der Aneignung kognitiven Wissens und bei der Verbindung mit der eigenen Lebenswelt und der eigenen Emotion, um die emotionale und körperliche Wahrnehmungsfähigkeit zu fördern.
  • Vermittlung altersadäquater und qualitativ hochwertiger Informationen über die Funktion des Körpers in Bezug auf Sexualität, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt.
  • Unterstützung bei der Wahrnehmung und Wertschätzung des Körpers und der eigenen Bedürfnisse.
  • Kritische Auseinandersetzung mit diversen Medien und dort vermittelten Geschlechterrollen, Schönheitsidealen, Mythen und Fehlinformationen.
  • Förderung von Selbstbestimmung in Bezug auf den eigenen Körper und die Sexualität. Förderung der Auseinandersetzung mit sich selbst, aber auch den sexuellen Respekt im Kontakt mit anderen Menschen.
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit und Offenheit zu Themen rund um Körper, Gefühle, Bedürfnisse.
Grundsätze von gefühls*echt

gefühls*echt arbeitet und handelt nach folgenden Grundsätzen:

  • Alle Menschen werden als sexuelle Wesen geboren.
  • gefühls*echt hat einen positiven und unaufgeregten Zugang zu Körper und Sexualität.
  • Jede einzelne Person steht mit ihren individuellen Möglichkeiten und Grenzen im Vordergrund.
  • Die Arbeit von gefühls*echt ist lebensweltorientiert, ganzheitlich, prozessorientiert und ressourcenorientiert. Dazu gehört auch, dass die Interessen und Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Multiplikator*innen ernst genommen werden.
  • Die Achtung und das Bewusstsein der Vielfalt und Verschiedenheit der Geschlechter, Identität und sexuellen Orientierung steht im Vordergrund.
  • gefühls*echt steht für Offenheit, Authentizität und ein nicht-belehrendes oder missionierendes Verhalten ein.
  • Eine respektvolle Haltung allen Menschen gegenüber wird vorgelebt.
  • Wir stehen für einen kritischen Umgang mit Medien.
  • Wir stimmen mit den Prinzipien des Grundsatzerlasses Sexualpädagogik des Bundesministeriums für Bildung aus dem Jahr 2015 überein.
Rahmenbedingungen in Workshops
  • Freiwilligkeit: Die Teilnahme an den Workshops und Fortbildungen basiert auf Freiwilligkeit. Das heißt, dass jede Person selbst entscheiden kann, inwieweit sie sich einbringen möchte.
  • Vertraulichkeit: Die Workshop- und Seminarteilnehmer*innen können sich darauf verlassen, dass wir keine persönlichen Informationen und Details an andere Personen (Pädagog*innen, Eltern etc.) weitergeben. Nur so ist offene und unaufgeregte sexualpädagogische Arbeit möglich.
  • Interaktiver Zugang: Die Workshops und Fortbildungen finden auf spielerische, kreative und interaktive Art und Weise statt. Mit Hilfe diverser sexualpädagogischer Methoden wird so Wissen vermittelt und die Teilnehmer*innen können eingebunden werden. So können auch etwaige Fragen aufgegriffen und besprochen werden.